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    Smart Farming gGmbH    

   Eine gemeinnützige Organisation   

Unser Verständnis von Technologie

Technologie soll befähigen, nicht abhängig machen.

 

Ökologisch-assistive Technologie

Die Natur verfügt über erstaunliche Fähigkeiten zur Selbstregulation, Anpassung und Regeneration. Doch diese Fähigkeiten werden durch menschliche Eingriffe zunehmend beeinträchtigt. Wir entwickeln Technologie, um natürliche Zusammenhänge besser zu verstehen. Unser Ziel ist nicht, die Natur  technisch zu steuern, sondern ihre eigenen Fähigkeiten zu erhalten und wiederherzustellen, damit sie sich aus eigener Kraft weiterentwickeln kann.

Technologie soll der Natur helfen, wieder aus eigener Kraft zu bestehen.


 

Technologische Selbstbestimmung

Technologischer Fortschritt darf nicht zu neuer Abhängigkeit führen – insbesondere nicht für Kleinbauern und lokale Gemeinschaften. Deshalb setzen wir auf offene Hardware, frei zugängliche Software, nachvollziehbare Funktionsweisen und auf dezentrale Fertigung.

Menschen sollen technische Lösungen nicht nur anwenden können, sondern auch selbst verstehen, herstellen, reparieren und weiterentwickeln können. Traditionelles Wissen und moderne wissenschaftliche Erkenntnisse sollen sich dabei gegenseitig ergänzen.

Technologie soll Menschen frei machen und befähigen, ihre Zukunft selbst zu gestalten.

Zwei Prinzipien – eine gemeinsame Haltung

Beide Ansätze folgen demselben Gedanken:
Selbstständigkeit ermöglichen, statt Abhängigkeiten zu schaffen.

Für die Natur bedeutet dies, ihre Selbstregulationsfähigkeit zu stärken.
Für die Menschen bedeutet es, Wissen, Handlungsspielräume und technologische Unabhängigkeit zu gewinnen.

Wir entwickeln Technologie nicht, um die Natur zu beherrschen, sondern um Natur besser zu verstehen.
Und wir machen sie frei zugänglich, damit Menschen selbstbestimmt handeln können.

Achim Giebler Geschäftsführer Smart Farming gGmbH

Die Smart Farming gGmbH wurde 2023 von Achim Giebler gegründet. Als Staatlich geprüfter Techniker mit langjähriger Erfahrung in der Entwicklung und Anwendung technischer Systeme beschäftigt er sich seit vielen Jahren mit der Frage, wie Technologie einen sinnvollen Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher und ökologischer Herausforderungen leisten kann. Begegnungen mit Kleinbauern und gemeinnützigen Organisationen in Indien haben diese Überlegungen vertieft und die Gründung der Organisation wesentlich geprägt.

Aus der anfänglichen Idee, mit einem offenen und kostengünstigen Boden-Monitoring-Gerät die landwirtschaftliche Praxis zu unterstützen, entwickelte sich schrittweise ein umfassenderes Verständnis der Aufgabe. Nicht die technische Lösung allein steht im Mittelpunkt, sondern die Frage, wie wir natürliche Prozesse besser verstehen, ihre Regenerationsfähigkeit unterstützen und gleichzeitig die Selbstbestimmung der Menschen stärken können. Daraus entstanden die beiden Leitgedanken der ökologisch-assistiven Technologie und der technologischen Selbstbestimmung.

Die Smart Farming gGmbH verbindet die praktische Entwicklung von Hard- und Software mit dem Aufbau von Kooperationen und dem Austausch mit Wissenschaft, Bildungseinrichtungen und gemeinnützigen Organisationen. Das Anliegen ist es, Technologien zu entwickeln, die offen zugänglich, nachvollziehbar und vor Ort weiterentwickelbar sind – nicht als Selbstzweck, sondern als Werkzeuge für eine Landwirtschaft, die mit der Natur arbeitet und Menschen befähigt, ihre Zukunft eigenständig zu gestalten.