Grundlegende Erkenntnis der Smart Farming gGmbH
Alles ist miteinander verbunden. Mensch und Natur sind untrennbar miteinander verbunden – sie formen gemeinsam ein lebendiges, dynamisches Ganzes. Unser Ziel ist es, diese Einsicht in konkrete Handlungen umzusetzen und eine nachhaltige, bewusste und respektvolle Landwirtschaft zu fördern.
Smart Farming bedeutet für uns:
Unsere Forschung, unsere Technologieentwicklung und unsere agrarökologischen Projekte beruhen auf dieser Philosophie. Wir sehen Landwirtschaft als eine Ko-Kreation zwischen Mensch und Natur, in der wir lernen, zuhören und nachhaltige Lösungen entwickeln.
Wir stehen an einem Wendepunkt: Die Art und Weise, wie wir mit der Natur umgehen, wird über die Zukunft unseres Planeten entscheiden. Die Smart Farming gGmbH setzt sich für einen neuen Umgang mit Ressourcen, Umwelt und Technologie ein – getragen von einem tiefen Verständnis, dass wir Teil eines großen, lebendigen Netzwerks sind.
Unsere Vision ist eine Landwirtschaft, die nicht nur effizient, sondern auch achtsam, respektvoll und nachhaltig ist. Eine Landwirtschaft, die erkennt: Wir sind nicht getrennt von der Natur – wir sind die Natur.
Die folgenden Gedanken zu Materie, Bewusstsein und einem neuen Blick auf die Welt mögen für manche ungewohnt oder gar befremdlich wirken. Sie entspringen jedoch nicht einer bloßen Fantasie, sondern wurden wesentlich inspiriert durch Persönlichkeiten, die sich – teils auf höchstem wissenschaftlichem Niveau – mit den Grenzen des herkömmlichen Weltbildes auseinandergesetzt haben. Ihre Arbeiten vereinen Physik, Systemtheorie, Biologie, Bewusstseinsforschung und Ökologie zu einem größeren, integrativen Verständnis von Realität. Zu diesen Vordenkern gehören:
Prof. Dr. Hans-Peter Dürr (1929–2014)
Deutscher Physiker, langjähriger Direktor des Max-Planck-Instituts für Physik in München und Nachfolger von Werner Heisenberg. Dürr hat sich nicht nur mit Quantenphysik, sondern auch mit Fragen nach der Verbindung von Geist und Materie befasst. Er war ein engagierter Friedens- und Umweltaktivist und plädierte für ein neues, ganzheitliches Weltverständnis, in dem Bewusstsein eine zentrale Rolle spielt.
*Fritjof Capra (1939)
Physiker und Systemtheoretiker. International bekannt wurde er durch sein Buch „The Tao of Physics“, in dem er östliche Philosophie und moderne Physik gegenüberstellt. Später erweiterte er seine Sichtweisen in Werken wie „The Web of Life“ und „The Systems View of Life“, die ein vernetztes, ökologisches Denken fördern.
*Dr. Amit Goswami (1936)
Theoretischer Quantenphysiker und Professor (emeritiert) an der University of Oregon. Goswami verbindet Quantenphysik mit Bewusstseinsforschung und gilt als einer der bekanntesten Vertreter einer "bewusstseinsbasierten" Sicht der Realität. Sein Buch „Das bewusste Universum“ (The Self-Aware Universe) hat viele Menschen dazu angeregt, Naturwissenschaft und Spiritualität zusammenzudenken.
Mihály Csíkszentmihályi (1934–2021)
Psychologe und Professor an der University of Chicago. Berühmt wurde er durch sein Konzept des Flow-Erlebens, das beschreibt, wie Menschen durch volle Hingabe an eine Tätigkeit einen Zustand des Glücks und der Kreativität erreichen. Seine Arbeiten kreisen um das menschliche Bewusstsein, Lebenssinn und die Bedingungen für inneres Wachstum.
*Jeremy Rifkin (1945)
US-amerikanischer Ökonom, Sozialwissenschaftler und Zukunftsforscher. Rifkin befasst sich mit den tiefgreifenden Zusammenhängen zwischen Wirtschaft, Technologie, Ökologie und Gesellschaft. In Büchern wie „Das Zeitalter der Resilienz“ oder „Die empathische Zivilisation“ und "Planet Aqua" fordert er ein neues, mitfühlendes Weltverständnis – jenseits von Wettbewerb, hin zu Kooperation und Nachhaltigkeit.
Haben Sie sich schon einmal gefragt, was physikalisch passiert, wenn Sie mit Ihrem Smartphone telefonieren?
Ihr Smartphone sendet und empfängt elektromagnetische Wellen. Elektromagentische Wellen sind z. B. Radiowellen, Mikrowellen oder Infrarotstrahlung. Elektromagntische Wellen sind keine Materie, sondern eine Form von Energie. Wenn elektromagnetische Wellen keine Materie sind, aber dennoch real existieren und mit Materie interagieren – was bedeutet das für unser Verständnis über unsere Welt, die doch aus Materie besteht. Oder doch nicht?
In unserem klassischen Weltbild sagt man: Materie ist das, was Masse hat und Raum einnimmt.
Aber moderne Physik (Quantenphysik) zeigt, dass Materie nur eine besondere Form von Energie ist. Nach Einstein gilt die berühmte Formel: E = m · c2
Diese zeigt, dass Energie und Masse (Materie) äquivalent sind. Materie ist also letztlich eine „verdichtete“ oder gebundene Form von Energie. In der Quantenfeldtheorie gibt es nur Felder und Wechselwirkungen. Das, was wir als „Materie“ wahrnehmen, entsteht durch Wechselwirkungen von Quantenfeldern. Beispielsweise entsteht das Gefühl von Festigkeit nicht durch eine „solide Substanz“, sondern durch die elektromagnetische Abstoßung von Elektronen.
Ein extremes Beispiel:
Wenn man gegen eine Wand drückt, fühlt sie sich „fest“ an – aber in Wirklichkeit besteht sie zu über 99,9999 % aus leerem Raum (zwischen den Atomkernen und Elektronen). Die „Festigkeit“ ist eine Folge der elektromagnetischen Wechselwirkungen zwischen den Elektronen der Hand und denen der Wand.
Was ist Materie dann wirklich?
Letztendlich ist alles Energie – in verschiedenen Erscheinungsformen. Es gibt keine Materie, so wie wir sie bisher annehmen.
Wie passt "Bewusstsein" oder "Geist" in unsere materiell geprägte Welt? Ist Bewusstsein eine Eigenschaft der Materie oder ist es etwas Eigenständiges?
Aus der Neurowissenschaft ist bekannt, dass Bewusstsein eng mit dem Gehirn zusammenhängt. Die Neuronen des Gehirns kommunizieren miteinander und leiten elektrische Signale weiter. Diese elektrischen Signale sind letztlich elektromagnetische Wechselwirkungen, also eine Form von Energie.
Aber:
Wenn wir sagen, dass Bewusstsein nur eine Aktivität von Neuronen ist, dann wären es rein physikalische Vorgänge im Gehirn.
Doch Bewusstsein hat eine subjektive Qualität, die nicht direkt aus physikalischen Prozessen ableitbar scheint. Die Tatsache, dass wir „erleben“, ist etwas, das sich nicht nur durch neuronale Impulse erklären lässt.
Warum gibt es überhaupt ein subjektives Erleben, wenn das Gehirn nur Materie (oder Energie) ist?
Ein Computer verarbeitet auch Informationen, aber hat er ein Bewusstsein? Falls nicht – warum haben wir eines?
Der Physiker Roger Penrose und der Anästhesist Stuart Hameroff vermuten, dass Bewusstsein mit Quantenverschränkung und Quantenkohärenz in den Mikrotubuli (kleine Röhrchen in Neuronen) entstehen könnte. Das würde bedeuten, dass das Bewusstsein kein klassisches Produkt des Gehirns ist, sondern mit der Quantenwelt verbunden ist.
Materie ist Energie. Aber Energie allein erklärt nicht, warum wir etwas erleben, etwas wie Liebe fühlen. Bewusstsein ist nicht einfach nur Materie. Es könnte aus Materie entstehen, aber es könnte auch eine fundamentale Eigenschaft des Universums sein. Quantenmechanik könnte eine Rolle spielen. Aber wir verstehen noch nicht genau, wie.
Was ist Bewusstein?
Wir wissen es nicht. Aber unsere Intuition sagt uns, dass Bewusstsein etwas Großes, etwas Enormes ist – etwas, das uns vielleicht sogar definiert. Und genau weil wir es nicht wirklich erklären können, weil wir nicht wissen, woher es kommt, warum es existiert oder wie es funktioniert, sollten wir Demut davor haben.
Aus dieser Haltung der Demut heraus können wir:
Das bedeutet nicht, dass wir aufhören zu forschen oder Fragen zu stellen – im Gegenteil! Aber es bedeutet, dass wir mit Respekt und Staunen an die Grenzen unseres Wissens herantreten, anstatt mit Überheblichkeit oder blindem Aktionismus.
Fazit: Ein stiller Wandel
Vielleicht ist genau das der Schlüssel zu einem besseren Umgang mit der Welt:
Nicht Zwang, nicht Kontrolle, nicht Dogmen – sondern einfach nur das Innehalten und das Erkennen, dass wir etwas Großem gegenüberstehen.
Diese Demut ist keine Schwäche – sie ist eine tiefe Form der Weisheit.
Und aus ihr entsteht ganz von selbst eine neue, bewusstere Art zu leben.
Die Smart Farming gGmbH ist eine anerkannte, eingetragene, gemeinnützige, non-profit Organisation.
Wir sind berechtigt, Ihnen eine Spendenbescheinigung auszustellen.